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stock.adobe/daniilvolkov
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Teamwork und Struktur: So gelingt die agile Produktentwicklung in Unternehmen

agile produktentwicklung

Neue Ideen schaffen neue Produkte. Nur so kann ein Unternehmen wachsen, sich weiterentwickeln und langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Doch die Entwicklung eines neuen Produkts ist komplex und kann mitunter im Chaos enden. Die Folge? Fehlinvestitionen, unzufriedene Mitarbeiter und enttäuschte Kunden. Die sogenannte agile Produktentwicklung kann das verhindern. Zwei Experten erklären, wie dieser Prozess funktioniert.

Warum ist die agile Produktentwicklung in Unternehmen so wichtig?

Agilität steht für Beweglichkeit und Flexibilität. Das sind essenzielle Fähigkeiten in Unternehmen, wie jüngst die Corona-Krise verdeutlicht hat: Quasi über Nacht mussten sich Unternehmen – und damit Menschen – weltweit auf eine unbekannte und unberechenbare Lage einstellen.

In der heutigen, modernen Arbeitswelt wollen beziehungsweise müssen die meisten Unternehmen "agil" arbeiten. Denn: Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Welt stellt Firmen vor wachsende Herausforderungen: Immer höher, immer schneller, immer weiter. Am besten jeden Tag ein neues, besseres Produkt liefern. Was tun?

Die agile Produktentwicklung soll Unternehmen dabei helfen, sinnvolle Produkte in strukturierter Form zu erarbeiten. Doch zwischen Methoden à la Design Thinking, Scrum und Kanban kann man schnell den Überblick verlieren. Gerade für die Entwicklung innovativer und vor allem markttauglicher Produkte ist das sehr hinderlich. "Digitalisierung und Globalisierung haben die Innovationszyklen verkürzt, neue Geschäftsmodelle haben ganze Branchen durcheinandergewirbelt", sagen auch Lars Guillium und Björn Ruland in ihrem Buch "HENDRIK, WIR BRAUCHEN WAS NEUES!".

Ein Chaos sinnvoll ordnen

Die Gründer der Unternehmensberatung 4craft aus Darmstadt beschäftigen sich täglich mit dem Thema agile Produktentwicklung. "Doch leider erleben wir in unserer Beratungspraxis immer wieder, dass die Methoden über das Ergebnis gestellt werden oder nicht hinterfragt wird, ob denn die umfassende agile Transformation vom Reißbrett tatsächlich zu dem Problem passt, das ein Unternehmen hat", so Guillium und Ruland weiter.

Ihr Buch – ein Survival-Guide für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen anhand der Methoden Scrum, Design Thinking und Kanban – begleitet Hendrik Frischat: Der 46-jährige Produktmanager und Teamleiter steht unter Druck. Denn sein Chef will "was Neues, so 'ne richtige Innovation". Und das am liebsten bis gestern.

Agile Produktentwicklung basiert auf Teamwork

Welche Schritte in welcher Reihenfolge sollte Hendrik nun angehen, um die Herausforderung zu meistern? Für die Autoren und Unternehmensberater Lars Guillium und Björn Ruland stehen zunächst die Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund. Mittels des sogenannten Design Thinking sollen diese Bedürfnisse identifiziert und somit die Basis der agilen Produktentwicklung geschaffen werden. Die Erfahrung der Experten zeigt: Die Phase "Problemorientierung" von Design Thinking wird in manchen Fällen leider vergessen.

"Wenn durch Design Thinking die Idee für ein neues Produkt validiert ist und erste konkrete Anforderungen vorliegen, setzen wir diese mit Scrum um", erläutern die Unternehmensberater aus Darmstadt weiter. In dieser Phase realisieren die Spezialisten der 4craft GmbH in kurzen Zyklen Ergebnisse. So können sie sehr früh auf echtes Feedback von Kunden, aber auch auf Entwicklungen des Marktumfelds reagieren.

Im Anschluss kommt die Methode Kanban zum Einsatz. Denn jetzt müssen Unternehmen ihr neues Produkt in die bestehende Linienorganisation integrieren. Das Ziel? Das Produkt dauerhaft managen und weiterentwickeln. Die Methode Kanban sorgt dabei für transparente Prozesse und soll alle beteiligten Personen mit ins Boot holen.

Wichtig: Agile Produktentwicklung erfordert immer ein fähiges und funktionierendes Team, in dem alle erforderlichen Skills vertreten sind. Nur so kann die erfolgreiche Entwicklung neuer Produkte gelingen.