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Grothmann | Klemm | Kullack | Fuchs | Geiser Rechtsanwälte PartG mbB
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Klimafreundliche Bauplanung als rechtliches Spannungsfeld

Anwalt Architektenrecht

Grünes Bauen im Sinne von nachhaltiger und umweltbewusster Architektur bekommt eine weitere Facette: Gut gemeint, aber vor allem marketingtaktisch erfolgreich ist das "grüne Bauen" im Sinne der Begrünung von Stadtgebäuden auch in der Höhe. Manche träumen sogar von "vertikalen Wäldern" in unseren Städten. Daneben gibt es vermehrt Bestrebungen, nicht nur wortwörtlich "grün" zu bauen, sondern den Bau selbst durch die Verwendung von Holz, aber auch die Aufbereitung und Wiederverwendung gebrauchter Baustoffe nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten. Die größte Herausforderung für Architekten bei der Planung "grüner" Bauten sind die noch immer hohen rechtlichen Hürden bei der Verwendung nachhaltiger Baustoffe.

Grünes Bauen versus Stadtbegrünung

"Grünes Bauen" meint eigentlich eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Architektur. Es gibt jedoch einen neuen Trend zum grünen Bauen, der bereits in China, den Niederlanden und Mailand realisiert wurde - und sich mehr wortwörtlich an der Farbe Grün orientiert. Gemeint ist die Stadtbegrünung durch zum Beispiel Anpflanzung von Wäldern, Bäumen, Beeten et cetera entlang von Hochhausfassaden, auf Dächern und auf Balkonen bis in die Höhe von über 100 Metern.

Befürworter dieser Form der Stadtbegrünung versprechen sich von den Hochhauswäldern eine bessere CO2-Bilanz. Nebenbei steigt auch die Attraktivität der Immobilien und damit deren Wert.

Klimaökonom und Professor an der New York University Gernot Wagner hat dieses Phänomen der Fassaden- und Hochhausbegrünung unter dem Aspekt der globalen Auswirkungen auf das Klima untersucht und zieht das Resultat: Wald in der Höhe und Salat an der Hauswand seien zwar hübsch, aber ineffizient. Sie verhindern sogar, "dass die globalen CO2-Emissionen auf null sinken könnten, was dank Investitionen in innovative Technologien eben möglich wäre", so Wagner.

Keine Technologie in dem Sinne, aber dennoch innovativ ist die recht junge Idee, durch den Einsatz nachwachsender und recycelter Baustoff den Bau an und für sich klimafreundlicher zu gestalten.
Bei Altbauten verwendete Materialien, wie Beton, Ziegel und Stahl, können heute aufbereitet und wiederverwendet werden. Dadurch fällt nicht nur viel weniger klimaschädliches CO2 an als bei der Neuherstellung dieser Baustoffe – es werden auch keine neuen Ressourcen benötigt, weil die bereits vorhandenen Ressourcen verwendet werden können.
Daneben gibt es auch Bestrebungen, das Bauen mit Holz voranzutreiben. Waren Holzhäuser bisher allenfalls als Blockhäuser oder auf dem Fertighausmarkt anzutreffen, werden künftig immer mehr größere Bauten – vom Discounter über große Bürogebäude bis hin zu riesigen Theaterhallen – in nachhaltiger Holzbauweise ausgeführt werden.

Eine neue Generation junger Architekten stellt sich nun den Herausforderungen des Klimawandels, indem sie sich mit klimafreundlichen Baustoffen und effizienter, grüner Architektur auseinandersetzt und beides in ihre Entwürfe für die Immobilien der Zukunft einfließen lässt.

Das rechtliche Umfeld für grüne Architektur und nachhaltiges Bauen ist jedoch noch immer komplex. Deshalb darf "grünes Bauen" nicht planlos erfolgen: Um die vielen Hürden auf dem Weg zum nachhaltigen Bau sicher zu nehmen, bedarf es der fachkundigen Unterstützung durch erfahrene Experten auf dem Gebiet des Baurechts.

GrothmannGeiser Rechtsanwälte – Spezialisten für das gesamte Bau- und Architektenrecht

Als Querschnittsrechtsgebiet ist das Architektenrecht ein komplexes Rechtsgebiet, welches sich über das BGB und die Honorarordnung der Architekten bis in die Standesordnungen der Architektenkammern, aber auch über das Versicherungs- und Haftungsrecht erstreckt. Bei der Planung grüner Bauvorhaben kommt erschwerend hinzu, dass viele rechtliche Aspekte nicht eindeutig geklärt sind – Haftungsfragen und planungsrechtliche Hindernisse stehen hier besonders im Fokus.

Als Experten für Bau- und Architektenrecht und insbesondere für "grünes Bauen" stehen GrothmannGeiser Rechtsanwälte an der Seite ihrer Mandanten. Denn GrothmannGeiser Rechtsanwälte haben sich nicht nur auf den Bereich Bau und Planung spezialisiert, sondern legen auch einen Schwerpunkt auf das Thema Nachhaltigkeit und den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Nicht umsonst gehören mehrere Partner der Kanzlei auch zu den Gründungsmitgliedern des Vereins "Rohstofflager Stadt e.V.", in welchem sich Spezialisten der gesamten Bauwirtschaft für die Förderung des nachhaltigen, grünen Bauens einsetzen.

Individuell zusammengestellte Teams – individuelle Lösungen

Die Kanzlei GrothmannGeiser Rechtsanwälte lebt von der fachlichen und persönlichen Wertschätzung und Flexibilität im Team. Feste Teams gibt es nicht; für jeden Mandaten werden die Teams individuell entsprechend des Sachverhalts und der fachlichen Schwerpunkte zusammengestellt. Dies macht die Kanzlei so erfolgreich und hat auch schon bei scheinbar aussichtlosen Fällen mit neuen Ideen und Strategien zum Erfolg verholfen.