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Gesetzesreform macht schnellere Restschuldbefreiung möglich: In Heinsberg berät ein erfahrener Insolvenzanwalt

Insolvenzanwalt

Insolvenz anmelden zu müssen bringt Betroffene immer in eine existenzbedrohende Lage - Privatpersonen genauso wie Unternehmen. Nicht nur die wirtschaftliche Sicherheit ist in Gefahr, auch das soziale und gesellschaftliche Umfeld gerät durcheinander. Eine Neuerung im Insolvenzrecht macht seit Januar 2021 Hoffnung: Das Verfahren zur Restschuldbefreiung wurde angesichts der schwierigen Corona-Situation auf drei Jahre verkürzt. In Heinsberg unterstützt ein erfahrener Insolvenzanwalt Berechtigte auf dem Weg zum Schuldenerlass.

Gesetzgebung senkt die Hürden für Restschuldbefreiung

Für eine Insolvenz gibt es nach der deutschen Insolvenzordnung drei Gründe: Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Ist einer dieser Fälle eingetreten, können ein Insolvenzverfahren eingeleitet und die Restschuldbefreiung beantragt werden. Bisher dauerte die damit verbundene Wohlverhaltensphase sechs Jahre und konnte nur kürzer ausfallen, wenn der erforderliche Geldbetrag für die Mindestbefriedigung dem Insolvenzverwalter pünktlich zu einem Stichtag zugeflossen und die Verfahrenskosten durch den Gläubiger beglichen waren.

Dieser lange Zeitraum des ungewissen, finanziell und psychisch belastenden Prozessierens sowie die hohen Hürden von Mindestbefriedigungsquoten, die die Rückzahlung einer Summe von 35 Prozent der Schulden an den Insolvenzverwalter beziehungsweise ein sechsjähriges Abtreten der pfändbaren Einkünfte an einen Treuhänder voraussetzen, hielten viele Berechtigte von der Beantragung der Restschuldbefreiung ab. Diese endet jedoch im besten Fall mit dem vollständigen Erlass der noch offenen Schulden.

Bedingt durch die Corona-Krise mussten etliche Unternehmen bereits Insolvenz anmelden oder stehen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Der Gesetzgeber hat reagiert und ermöglicht rückwirkend ab dem 1. Oktober 2020 eine schnellere Restschuldbefreiung für Verbraucher, Unternehmer und Selbstständige. Deutschland hat die entsprechenden Regelungen bereits im Januar 2021 umgesetzt.

Im europäischen Vergleich war diese Verkürzung des Verfahrens auf maximal drei Jahre längst überfällig, gibt es doch in anderen EU-Ländern deutlich schuldnerfreundlichere Regelungen, die in Finanznot geratene deutsche Unternehmer häufig auf das ausländische Insolvenzrecht ausweichen ließen.

Mit der Reform im Insolvenzrecht wird es für angeschlagene Firmen nun leichter, sich im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens aus eigener Kraft zu retten und durch Sanierungskonzepte auch wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie entgegenzuwirken.

Den Kern der Reform stellt das "Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen" dar, durch das ein überwiegend außergerichtliches und von dem betroffenen Unternehmen selbstverantwortlich geführtes Sanierungsverfahren im Rahmen einer Restrukturierung möglich wird.

Ist eine Mehrheit von 75 Prozent der Gläubiger, gemessen an der Forderungshöhe, von den Sanierungsabsichten überzeugt, kann die vollständige Insolvenz verhindert und ein wirtschaftlicher Neuanfang möglich werden.

Über die Wohlverhaltensphase zum Schuldenerlass

Die neue, dreijährige Dauer des Verfahrens zur Restschuldbefreiung ist nicht mehr an die Bedingung geknüpft, dass der Schuldner 35 Prozent seiner Schulden und die Verfahrenskosten begleichen muss. Weiterhin zu erfüllen sind jedoch die Obliegenheiten, zu denen die Verpflichtung zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder teilweisen Herausgabe einer Schenkung gehören.

Wurde die Verbraucherinsolvenz ab dem 1. Oktober 2020 beantragt, sind die Betroffenen bereits nach einer dreijährigen Wohlverhaltensphase schuldenfrei.

Rechtzeitig in Anspruch genommen, kann juristische Unterstützung durch einen erfahrenen Insolvenzanwalt dabei helfen, sich während dieser Zeit richtig und kooperativ zu verhalten, um den vollständigen Schuldenerlass sicherzustellen.

Die 2001 gegründete Heinsberger Kanzlei KNP Dr. Nenninger Rechtsanwälte ist auf Insolvenzrecht und Sanierungsmanagement spezialisiert und begleitet ihre Mandaten mit fundierter Expertise und zielführenden Lösungen auf dem Weg vom Insolvenzantrag oder Sanierungsplan bis zur Restschuldbefreiung.

Erfahrener Insolvenzanwalt begleitet durch die Existenzkrise

KNP Dr. Nenninger Rechtsanwälte sind seit über 20 Jahren verlässliche Partner in allen Bereichen des Insolvenzrechtes. Das aus fünf erfahrenen Juristen, die ihre Fachkenntnisse in regelmäßigen Weiterbildungen kontinuierlich erweitern, bestehende Team garantiert eine mandantenorientierte Rechtsberatung auf hohem Niveau und betreut Schuldner sicher und erfolgreich bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche in einem außergerichtlichem Vergleich oder im Rahmen eines gerichtlichen Insolvenzverfahrens.

Von der Entwicklung präventiver Sanierungskonzepte über die Anfertigung umfassender Insolvenzpläne bis zur Insolvenzabwicklung und abschließenden Schuldenbereinigung fungiert die Kanzlei als professioneller Krisenmanager für kleine und mittelständische Unternehmen und erzielt für ihre Mandanten gute Resultate.

Ausgehend von einer individuellen Insolvenzberatung und detaillierten Analyse der Ist-Situation erstellen die Insolvenzanwälte der Kanzlei KNP Dr. Nenninger gemeinsam mit dem Schuldner und in Abstimmung mit den Gläubigern einen Schuldenbereinigungsplan.
Sowohl in steuerlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht langfristig effizient, bewahren die professionellen Insolvenz- und Sanierungskonzepte vor kompletter Verschuldung und halten Lösungen für den Fortbestand von Unternehmen und Arbeitsplätzen bereit.