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Was Unternehmer und Kreative hinsichtlich der Künstlersozialabgabe wissen sollten

Künstlersozialabgabe

Des einen Freud, des anderen Leid - die Künstlersozialversicherung (KSV) sichert selbstständigen Kreativen ein soziales Netz. Dafür zieht die Künstlersozialkasse (KSK) die sogenannte Künstlersozialabgabe von Unternehmen ein, die künstlerische Leistungen in Anspruch nehmen beziehungsweise kreativ tätig sind. Genauso kann die Abgabe auf ein Geschäftsführergehalt oder Auszahlungen an Gesellschafter einer GmbH anfallen. Das ist nicht jedem klar. Nach der Prüfung durch die deutsche Rentenversicherung oder die KSK kann es schnell zu hohen Nachzahlungen kommen. Spezialisierte Anwälte helfen Unternehmen bei Prüfungen, Anhörungen, beim Widerspruch gegen einen Nachzahlungsbescheid und falls nötig im Gerichtsverfahren. Außerdem werden natürlich Künstler bei der Aufnahme in die KSV unterstützt.

Künstlersozialabgabe zahlen - wer, wann, warum?

Durch die Künstlersozialabgaben finanziert die Künstlersozialkasse die Künstlersozialversicherung. Hier sind selbstständige Kreative und Publizisten renten-, pflege- und krankenversichert. Die Kasse zahlt dabei etwa die Hälfte der Beiträge - wie es ein Arbeitgeber für seine Festangestellten tut. Nur so ist eine vergleichbare Vorsorge und Absicherung auch für die selbstständigen Kreativen in Deutschland gewährleistet.

Nimmt ein Unternehmen nun die künstlerischen oder gestalterischen Leistungen eines freiberuflichen Künstlers in Anspruch, muss es im Nachhinein eine Künstlersozialabgabe zahlen. Aktuell sind das 4,2 Prozent (Stand 2021) auf die künstlerische Nettosumme - etwa für den Musikauftritt der Band beim Sommerfest oder das Design des neuen Werbeflyers.

Künstlersozialkasse - drei Hinweise für Unternehmer

Angenommen, eine Fahrschule möchte eine neue Website und beauftragt dafür einen externen, freiberuflichen Dienstleister. Am Ende stellt dieser eine Rechnung an seinen Auftraggeber - die Fahrschule.

Hinweis 1:
Es ist unerheblich, ob der engagierte Kreative Mitglied in der KSV ist. Die Zwangsabgabe an die Künstlersozialkasse muss die Fahrschule in jedem Fall zahlen.

Hinweis 2:
Die Künstlersozialabgabe fällt ausschließlich bei künstlerischen Leistungen an. Sprich: wenn es um die reine Gestaltung der Website geht. Für die Programmierung oder etwaigen technischen Support muss die Fahrschule keine Abgaben in die KSK zahlen. Deshalb: immer eine Rechnung mit aufgeteilten Positionen fordern. So werden die verschiedenen Leistungen voneinander getrennt - die Höhe der Abgabe verringert sich.

Hinweis 3:
Würde die Fahrschule statt des Freiberuflers eine GmbH, GmbH & Co. KG, KG oder eine OHG mit der künstlerischen Leistung beauftragen, müsste sie keine Abgabe in die KSK zahlen. Das Gesetz greift nur bei selbstständigen Kreativen.

Nachzahlung der Künstlersozialabgabe nach Betriebsprüfung?

Nach einer Betriebsprüfung fordert die Sozialversicherung von Unternehmen häufig eine Nachzahlung an die Künstlersozialkasse. Teilweise sollen sie mehrere Tausend Euro bezahlen. Hält das Unternehmen den Nachzahlungsbescheid beziehungsweise dessen Höhe für unberechtigt, sollte es zügig handeln. Denn für einen Widerspruch gegen den Nachzahlungsbescheid haben sie nur einen Monat Zeit.

In Hamburg und Berlin sitzen die Rechtsanwälte Westermann und Scholl. Der erfahrene Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Philipp Vitus Scholl steht Unternehmen beim Widerspruch gegen einen Nachzahlungsbescheid mit Rat und Tat zur Seite. Er kennt die Tücken und Fallstricke zur Künstlersozialabgabe aus erster Hand. So kann er eine spezialisierte Rechtsberatung für seine Mandanten leisten.

Weiterhin unterstützt die Kanzlei auch GmbHs im kreativen Sektor, etwa Werbeagenturen oder TV-Produktionsfirmen. Denn auch hier kann eine Künstlersozialabgabe fällig werden - wenn etwa der Gesellschafter-Geschäftsführer als selbstständig zu betrachten oder mehrheitlich kreativ tätig ist. Sein oder ihr Gehalt ist in der Regel abgabepflichtig. Die GmbH muss also für ihren eigenen "kreativen Kopf" Abgaben an die KSK zahlen. Die Abgabepflicht kann durch einen taktisch klugen und durchdachten Vertrag möglicherweise verhindert werden.

Von der besonderen Expertise der Westermann & Scholl Rechtsanwälte profitieren nicht nur Unternehmen: Die Kanzlei vertritt und berät auch die Künstler in allen Bereichen der Künstlersozialkasse. Zum Beispiel bei der Aufnahme in die KSK. Hat die Kasse den Antrag auf Aufnahme abgelehnt? Die Experten wissen, wann sich der Widerspruch lohnt und wie man dabei am besten vorgeht. Denn eine Mitgliedschaft in der KSV hat für die selbstständigen Kreativen nur Vorteile. Ihre Sozialversicherung würde sonst etwa das Doppelte kosten.