advertorial

Innovationen erkennen und angehen durch eine spezialisierte Personalberatung: Automotive-Branche wieder im Aufwind?

Personalberatung Automotive

Deutschland galt lange Zeit als einer der wichtigsten Standorte der Automobilbranche, doch der Status quo bröckelt: Fach- und Führungskräfte wandern ab, innovationstechnisches Know-how droht verloren zu gehen – und die Konkurrenz aus Fernost scheint sich diese Entwicklung zunutze zu machen. Michael Neumann, Geschäftsführer des renommierten Executive-Search-Unternehmens Alexander Hughes, verrät im folgenden Beitrag, vor welchen Herausforderungen die deutsche Wirtschaft steht und welche Chancen eine Personalberatung im Bereich Automotive bietet.

Frage: "Warum wurde mit der Entwicklung neuer Elektromotoren und Akkus so lange gewartet – um nicht zu sagen – wurde die Entwicklung verzögert? Hat Deutschland hier vielleicht sogar wertvolle Potenziale verschenkt?"

Michael Neumann "Viele vergessen, dass die Idee eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs gar nicht so neu ist, wie man im ersten Moment denkt. Die erste Akku-Fabrik in Deutschland hat beispielsweise bereits 1887 ihre Produktion aufgenommen. Die Elektrokutsche folgte dann ein Jahr später von der Maschinenfabrik A. Flocken in Coburg, welche diese in Eigenregie entwickelt und gefertigt hat. In Zeiten der Industrialisierung konnten sich jedoch schnell Kohle, Erdöl und Gas als kostengünstige Energien durchsetzen. So wurde damals die Mobilität und die dafür notwendige Infrastruktur auf ein massentaugliches Level gehoben. Die Elektromobilität führte hingegen ein Schattendasein und war lange Zeit weit entfernt davon, massentauglich zu werden. Nun stehen wir vor einem wichtigen Schritt: Weg von fossilen Brennstoffen – hin zur klimaneutralen Mobilität. Dieser Paradigmenwechsel ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern bietet auch wirtschaftliche Chancen für die Zukunft, sofern die richtigen Hebel in Bewegung gesetzt werden."

Frage: "Dennoch hat sich die Automotive-Branche in Deutschland scheinbar schwergetan, den weltweiten Kurs in Sachen E-Mobility vorzugeben, oder?"

Michael Neumann: "Der deutschen Automobilbranche fehlte zum Teil der Mut, auf disruptive Technologien zu setzen. Erst EU-weite Einigungen und das Vorpreschen der internationalen Konkurrenz haben die Innovationskraft neu befeuert. Es war wichtig, veraltete Methoden und Regeln über Bord zu werfen und sie durch neue Konzepte abzulösen, welche ihrer Zeit und dem Wissensstand angemessen sind. Heute haben wir schließlich ein anderes Wissen über den Zusammenhang von Umweltschutz und der Gesundheit unseres Planeten. Die Vorgabe in der EU bis 2030, 60 Prozent weniger Emissionen als 1990 zu produzieren, oder die Selbstverpflichtung der G7-Länder, Subventionen für fossile Brennstoffe bis zum 31. Dezember 2025 abzubauen, sind deutliche Entscheidungen der Politik, die für einen Bruch mit dem alten und das Einläuten eines neuen Energiezeitalters stehen."

Frage: "Droht uns durch den zaghaften Einsatz, dass in absehbarer Zeit eine Verlagerung vom europäischen auf den asiatischen Markt bevorsteht?"

Michael Neumann: "Bis 2023 wird China 2.393 Gigawattstunden (GWh) in der Zellproduktion von Batterien für Elektroautos erreicht haben. Das ist deutlich mehr als die USA mit 281 GWh, Südkorea mit 159 GWh, Japan mit 158 GWh und Deutschland mit 63 GWh zusammen. Vom aktuellen Standpunkt aus findet das Wachstum also in Asien statt. Chinas Taktik, den globalen Markt mittelfristig mit vielen günstigen Batterien und E-Autos zu fluten, soll ihnen hohe Marktanteile bescheren. Das könnte den Preiskampf befeuern und die Entwicklung bei uns unrentabler machen. Im schlimmsten Fall kann das die ganze Branche in eine Abhängigkeit führen, die wir aus anderen Bereichen kennen und vermeiden sollten."

Frage: "Wo steht Deutschland aktuell im internationalen Wettbewerb?"

Michael Neumann: "Deutschland gehört nach wie vor zur Weltspitze, was die Entwicklung von Technologien angeht. Das zeigt sich auch am Innovationsranking des Center of Automobile Management (CAM). In der Studie von 2021 konnten deutsche Hersteller mit Innovationen und Weltneuheiten die besten Indexwerte erreichen. Die ersten beiden Plätze gingen beispielsweise an VW und Daimler. "

Frage: "Sitzt die deutsche Automobilbranche also weiterhin fest im Sattel? Oder welche Herausforderungen werden in Zukunft auf uns zukommen?"

Michael Neumann: "Wenn man gegen asiatische Konkurrenten oder einen Wegbereiter wie Tesla aus den USA bestehen will, geht das langfristig nur über die Marktführerschaft im Technologiebereich. Aber wir müssen auch in der Lage sein, die Technik günstig auf den Markt zu bringen und Elektromobilität als Konzept für alle Gesellschaftsschichten auszubauen, nicht nur für die Besserverdienenden. Hierfür benötigen wir einerseits erfahrene Führungskräfte und andererseits auch Key Talents, die immer schwieriger zu finden sind. Denn chinesische Konzerne und amerikanische Start-ups locken beispielsweise mit attraktiven Gehältern und setzen vermehrt auf adaptive Corporate-Culture-Konzepte. Dadurch wird leider hochkarätiges Potenzial und damit Innovationskraft aus Deutschland abgezogen. Wir unterstützen durch unsere Personalberatung Automotive-Unternehmen dabei, sich auf die Talententwicklung zu konzentrieren und die positiven Seiten der eigenen Unternehmenskultur in Deutschland stärker hervorzuheben. Dadurch verhindern wir, dass der Wettbewerb zu Ungunsten der Arbeitgeber und ihrer Mitarbeiter an der Personalfront ausgetragen wird."

Frage: "Welche Bausteine beinhaltet eine Personalberatung für Automotive-Unternehmen außerdem?"

Michael Neumann: "Um Unternehmen agiler zu gestalten, werden Führungskräfte benötigt, die in der Lage sind, kreative wie pragmatische Faktoren zu berücksichtigen. Durch unser weitverzweigtes Netzwerk können wir erfahrene Top-Manager vermitteln, die bereit sind, ungewohnte Wege zu beschreiten und störende Hierarchien abzubauen. Die Verzahnung von strategischer Planung mit dem operativen Geschäft und der Frage, wie man die Nachwuchstalente von morgen gewinnen kann, macht die Personalberatung für Automotive-Unternehmen so anspruchsvoll und interessant für uns."