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Struktur Management Partner GmbH
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Erfolgreiche Umsetzung des präventiven Restrukturierungsrahmens: Worauf es wirklich ankommt!

präventiver restrukturierungsrahmen umsetzung

Die vorinsolvenzliche Restrukturierungsspraxis in Deutschland wird um ein interessantes Werkzeug ergänzt. Mit dem präventiven Restrukturierungsrahmen (StaRUG) steht erstmals ein gesetzlich reglementiertes Instrumentarium zur Verfügung, das eine Sanierung beziehungsweise Restrukturierung der Passivseite gegen den Willen einzelner Gläubiger ermöglicht − und zwar auch außerhalb der Insolvenz. Wie der präventive Restrukturierungsrahmen in der Umsetzung funktioniert und wie er zu realisieren ist, wird im folgenden Beitrag erläutert.

Allerdings müssen zuerst die folgenden fünf Fragen "richtig" beantwortet werden, um diese neue Option einsetzen zu können:

1. Leidet das Unternehmen unter einer zu hohen Schuldenlast und ist daher insbesondere auch die Restrukturierung der Passivseite seiner Bilanz notwendig?

2. Liegt schon ein ganzheitliches leistungswirtschaftliches Unternehmens- beziehungsweise Restrukturierungskonzept vor?

3. Wird das Unternehmen in den nächsten 24 Monaten drohend zahlungsunfähig?

4. Gibt es bereits eine Obstruktion, also die Blockade eines potenziellen Restrukturierungsplans oder ist so etwas zu erwarten?

5. Kann durch den Einsatz der Instrumente des präventiven Restrukturierungsrahmens und unter Berücksichtigung der relevanten Interessen beziehungsweise Beiträge der Stakeholder eine Lösung herbeigeführt werden?

Wenn diese Fragen bejaht werden können, dann bietet eine Sanierung unter dem präventiven Restrukturierungsrahmen gegenüber den bisherigen Verfahren neue, sehr interessante Lösungswege − insbesondere durch die Möglichkeit, Minderheiten bei den Gläubigern (vor allem "Akkordstörer") oder blockierende Gläubigergruppen zu überstimmen. Aus Sicht der Experten von Struktur Management Partner wird das Gesetz in der aktuellen Form vor allem die effektive Restrukturierung der Passivseite ermöglichen. Allerdings werden dafür auch die Anforderungen an die Beiträge der Gesellschafter steigen; ohne diese wird eine Lösung nur selten möglich sein.

Um allerdings die notwendige Unterstützung einer Mehrheit der Gläubiger zu erreichen, wird nach wie vor ein belastbares Turnaround-Konzept benötigt werden, denn die Mehrheit der Gläubiger muss von der Sinnhaftigkeit und den Erfolgsaussichten der leistungswirtschaftlichen Sanierung überzeugt werden. Gewährleisten lässt sich dies durch frühzeitige, neutrale und ganzheitliche Beratung, die eine erfolgreiche Umsetzung des Restrukturierungsvorhabens absichert − ob mit oder ohne präventivem Restrukturierungsrahmen.

In der Praxis scheinen die Beteiligten − insbesondere die Finanzinstitute − bisher auch bei Anwendung des präventiven Restrukturierungsrahmens an den Anforderungen eines Sanierungsgutachtens nach IDW S6 festzuhalten. Das heißt im Klartext: Auch im präventiven Restrukturierungsrahmen wird ein unvoreingenommener, qualifizierter Fachmann eine Prognose zur Durchführbarkeit der Sanierung abgeben müssen und diese Prognose wird dem umfangreichen Anforderungskatalog an Sanierungsgutachten genügen müssen. Ein schlüssiges Restrukturierungskonzept, dessen Ergebnisse sich in einer überzeugenden und nachvollziehbaren Finanzplanung widerspiegeln, wird daher auch die Grundlage von Sanierungen gemäß präventivem Restrukturierungsrahmen bilden.

Übrigens: Damit es zu solchen Unternehmenskrisen möglichst gar nicht erst kommt, fordert das StaRUG grundsätzlich ein Risikofrüherkennungssystem der Geschäftsführung, das den gesetzlich definierten Anforderungen genügt und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens absichert.

In über 770 Projekten hat Struktur Management Partner eine effektive Methodik entwickelt, um in wenigen Schritten eine robuste Grundlage für Verhandlungen mit Finanzierern und anderen relevanten Stakeholdern zu erarbeiten − ausgehend vom Geschäftsmodell über Positionierung, Wettbewerbssituation und Wertschöpfungs- und Vertriebsstrukturen bis hin zur Planungslogik und Validierung der Kernprämissen der Unternehmensplanung. Entscheidend für den Erfolg ist die Expertise aus rund vier Jahrzehnten Turnaround-Erfahrung. Das Ergebnis: überzeugend aufbereitete Informationen, nachvollziehbare Szenarien der Ergebnis-, Bilanz- und Liquiditätsentwicklung, Vertrauenswürdigkeit der Zahlen sowie eine klare Unternehmensperspektive für die Zukunft.

Der von Restrukturierern oft vernachlässigte, aber entscheidende Erfolgsfaktor ist das Stakeholder-Management. Die Aufgabe besteht darin, die Interessen und Ziele aller (!) relevanten Anspruchsgruppen zu kennen, ihnen die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken und ihr jeweiliges Vertrauen zu verdienen. Nur so können auch bei der Umsetzung des präventiven Restrukturierungsrahmens die notwendigen Mehrheiten organisiert werden, um gegebenenfalls auch in Rechte und Forderungen von obstruierenden Gläubigern oder Gläubigergruppen einzugreifen. In Summe klingt dies alles sehr anspruchsvoll − und das ist es auch.