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Webbasierte Real-World-Evidence-Plattform für LifeScience (BinDoc Cube) © BinDoc GmbH
Webbasierte Real-World-Evidence-Plattform für LifeScience (BinDoc Cube) © BinDoc GmbH

Warum die Real World Evidence eine große Chance in der medizinischen Forschung und Anwendung ist

Real World Evidence

Durch die zunehmende Verfügbarkeit und verbesserte Auswertung von Massendaten, sogenannter Big Data, entwickelt sich die Real World Evidence (RWE) zur wichtigen Analysemethode etwa für Arzneimittelhersteller. Um das Verfahren als kostengünstige und zeitsparende Ergänzung randomisierter kontrollierter Studien (RCT) voranzubringen, hat ein deutscher Anbieter eine spezielle Plattform entwickelt.

Was ist mit Real World Evidence überhaupt gemeint?

Real World Evidence bezeichnet Erkenntnisse, die aus Beobachtungen und Erhebungen der medizinischen Realität gewonnen werden. Als Quellen werden dabei beispielsweise Einträge herangezogen, die Krankenkassen zu Abrechnungszwecken speichern. Das können Stammdaten der Versicherten sein, die Dauer stationärer Klinikaufenthalte, elektronische Patientenakten, verordnete Medikamente oder auch Statistiken aus Fitness-Apps. Das Problem ist, dass diese Informationen mehr oder weniger fakultativ und nicht unter einheitlichen Gesichtspunkten - etwa der Forschung - erfasst werden.

Um einen echten klinischen und ökonomischen Mehrwert zu erzielen, wäre eine standardisierte und umfängliche Datenerhebung innerhalb der Gesundheitsbranche notwendig, die sämtliche medizinischen Aspekte abdeckt. Durch die Digitalisierung von Informationen ist diese Standardisierung heute möglich. "Big Data" lassen sich effizient erfassen, analytisch verarbeiten und für die Entwicklung, Kontrolle und Anwendung von Arzneimitteln, Medizinprodukten und neuen Therapien heranziehen. Zusammen ergeben sie ein belastbares, nachvollziehbares Bild vom Gesundheitszustand einzelner Patientengruppen.

Aus puren Daten müssen verwertbare Informationen werden

Gegenüber dem "Goldstandard" klinischer Studien, den RCT, hat die Real World Evidence den Vorteil, kostengünstig und zeitsparend zu sein. Sie erlaubt die Kontrolle der Studienergebnisse, sofern Medikamente auch Patienten außerhalb der Testgruppe verschrieben werden. RWE gibt Aufschluss über erst langfristig auftretende Nebenwirkungen oder solche, die lediglich individuelle Patienten betreffen. Arzneimittel und Therapien gegen seltene Leiden, die aufgrund zu kleiner Testgruppen nicht RCT-geeignet sind, lassen sich durch RWE dennoch einschätzen. Die Big-Data-Analyse ist daher eine sinnvolle Ergänzung in der klinischen und ökonomischen Bewertung von Medikamenten, Medizinprodukten und Therapien.

Ein Unternehmen, das sich auf Big-Data-Analysen für die Gesundheitsbranche spezialisiert hat, ist die BinDoc GmbH in Bayreuth. Die Firma hat mit dem BinDoc Cube eine cloudbasierte Lösung entwickelt, um Krankenhäusern, Medizintechnikanbietern, Ärzten, der LifeScience-Branche und Unternehmensberatungen das volle Potenzial der RWE anzubieten. Ein interdisziplinäres Team aus Informatikern, Gesundheitsökonomen, Ingenieuren, Physikern und Sozialwissenschaftlern hat die Software passgenau und stets unter dem Gesichtspunkt optimaler Anwendungsfreundlichkeit konzipiert.

Ein Würfel - eine Trillion Kombinationsmöglichkeiten

Klinische Routinedatensätze bilden die Basis der Plattform. Mehr als zehn Millionen anonymisierte Patientenregister stehen zurzeit zur Verfügung. Sie lassen sich nach Kundenbedürfnissen in gewünschter Art und Weise modellieren und eigenen klinischen Daten gegenüberstellen. Die multidimensionale Analyse wird wie ein Würfel - daher "Cube" - individuell zusammengestellt und eröffnet mehr als eine Trillion Variablenkombinationen. Dargestellt werden die Ergebnisse mittels vordefinierter oder vollständig individualisierter Analytics Dashboards.

Nutzergruppen der RWE-Plattform profitieren auf vielfache Weise von BinDoc Cube: Medizintechnikunternehmen erhalten die Nutzenbewertung ihrer Produkte und Unterstützung dabei, in Vertrieb und Marketing deren klinischen und ökonomischen Wert gegenüber Krankenhäusern herauszustellen.

LifeScience-Unternehmen können die kosten- und zeitintensive Arzneimittelforschung mit zusätzlichen Daten anreichern: Zielgruppen lassen sich durch Echtdaten bereits früh definieren, Marktpotenziale lassen sich aufzeigen und der Nutzen kann gegenüber Kostenträgern positiv herausgestellt werden.

Klinischen Anwendern wie Ärzten ermöglicht es BinDoc Cube, Beobachtungsstudien mit hoher Validität durchzuführen oder bereits bestehende RCT-Studien zu validieren und generalisieren. Die Benchmarking-Funktion der Software erlaubt den Vergleich unterschiedlicher Therapien in allen klinischen Fachgebieten und Einrichtungen.

Interessenten bietet BinDoc die Möglichkeit, sich im Online-Meeting per Live-Demonstration von den Einsatzmöglichkeit der Software zu überzeugen.