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PESTEL und ESG: Risikoüberwachung im Geschäftsumfeld und nachhaltiges Investment © LexisNexis GmbH
PESTEL und ESG: Risikoüberwachung im Geschäftsumfeld und nachhaltiges Investment © LexisNexis GmbH

Warum die Risikoüberwachung für Wirtschaftsakteure immer dringlicher wird

Risikoüberwachung

Dem Grundsatz nach will jedes Unternehmen Geschäftspartner und mögliche Gefahren genau kennen. In der Praxis, in Zeiten der Globalisierung, bleibt der Anspruch oft ein frommer Wunsch. Kein Verantwortlicher kann weltweit Business-Netzwerke kontrollieren. Zugleich wächst die ökonomische und gesetzliche Notwendigkeit der Risikoüberwachung. Datenwerkzeuge vermitteln hierfür zumindest eine gute Orientierung.

Klippen lassen sich nicht vermeiden, aber umschiffen

Jede Managemententscheidung, jede strategische Unternehmensplanung ist mit externen Risiken konfrontiert, die sie kaum bis gar nicht beeinflussen kann: Qualitätsmängel in Teilprodukten verursachen Rückrufe, gegen Zulieferer werden ethische Vorwürfe erhoben, regulatorische oder Gesetzesänderungen in Import- und Exportregionen erschweren den Handel, in Herstellungsländern drohen Naturkatastrophen oder politische Umstürze - und so fort.

Gegen solche politischen, wirtschaftlichen, sozialen, rechtlichen und umweltbezogenen Unsicherheiten können sich Organisationen kaum wappnen. Umso wichtiger ist es, sie sich bewusst zu machen und sie bereits im Vorfeld von Entscheidungen zu gewichten. Dazu hat sich international die sogenannte PESTEL-Analyse etabliert. Das Akronym steht für Political, Economic, Socio-Cultural, Technological, Environmental, Legal und bezeichnet eine zeiteffiziente und sichere Methode, mit der Unternehmen externe Risiken rechtzeitig erkennen können.

Risikoüberwachung ist kein Nice-to-have

Die PESTEL-Analyse einer Marktsituation überprüft beispielsweise Lieferketten anhand der politischen Stabilität in den Partnerländern, ihrer Regierungsform, des Grades von Korruption oder von Import- und Exporteinschränkungen. Unter die ökonomischen Risiken fällt die Wahrscheinlichkeit von Strafzöllen, Rezession, Streiks und Wirtschaftskriminalität. Soziokulturelle Risiken können in der demografischen Entwicklung von Regionen, geändertem Konsumverhalten oder im Wertewandel stecken. Die technologische Analyse gibt Aufschluss über Infrastruktur wie Kommunikation und Transport, die ökologische über Umweltauflagen oder mögliche Naturkatastrophen. Rechtliche Risiken ergeben sich aus Gesetzesänderungen, Arbeits- und Verbraucherschutzmaßnahmen oder illegalen Praktiken wie moderner Sklavenhaltung.

Die Durchführung einer PESTEL-Analyse ist für ein erfolgreiches unternehmerisches Handeln nicht nur unmittelbar entscheidend. Mittelbar achten Anleger verstärkt auf die Berücksichtigung ethischer Wertvorstellungen seitens der Unternehmen. Hierfür setzt sich ein Nachhaltigkeitsrating nach ESG-Kriterien durch (Environment, Social, Governance). Es bemisst zum Beispiel, wie stark sich Firmen für Klima, Ressourcenschonung, Wasser und Artenvielfalt engagieren, wie sehr sie Menschenrechte, Mitarbeitergesundheit und Ernährungssicherheit berücksichtigen, wie transparent ihr Risikomanagement, ihre Aufsichtsstruktur und ihre Compliance sind. Unternehmen oder Geschäftsmodelle, die diese ESG-Kriterien missachten, können bei der Kapitalanlage oder als Geschäftspartner ausgeschlossen werden.

Aus den Tiefen der Datenbank übersichtlich aufs Dashboard

Die genannten Anforderungen klingen anspruchsvoll und sie sind es auch: Wie sollen einzelne Wirtschaftsakteure eine Risikoüberwachung mittels PESTEL-Analyse gewährleisten, zumal im hoch dynamischen globalen Umfeld? Hier kommt die LexisNexis GmbH mit Sitz in Düsseldorf zu Hilfe. Das 1880 in Rotterdam als Verlagshaus gegründete Unternehmen hat sich im Lauf von hundert Jahren zum Medien- und Wirtschaftsdienst entwickelt und stellt seit dem Jahr 2000 professionelle Online-Compliance-Werkzeuge zur Verfügung, die Identitätskontrollen, Risikoberechnungen und Risikomanagement ermöglichen.

Im Zuge der Risikoüberwachung von lokalen sowie globalen Lieferanten und Geschäftspartnern hat LexisNexis ein Tool speziell für Compliance-Verantwortliche, Einkaufsabteilungen und das Lieferketten-Management entwickelt: Nexis Entity Insight arbeitet mit Recherchedatenbanken und Informationen, die mehr als das frei im Internet Verfügbare oder das von Firmen selbst Veröffentlichte beinhalten. Dazu zählen neben Nachrichten, Branchen- und Wirtschaftsmagazinen, Rechts- und Behördeninformationen auch hinter Paywalls verborgene Inhalte und analytische Quellen. Nexis Entity Insight wertet Sanktions-, Watch- und Blacklisten von Behörden in 80 Ländern aus sowie PEP-Daten: Informationen über "politisch exponierte Personen". Gemeint sind aktuelle oder ehemalige Offizielle, die an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik besonders anfällig für Korruption sein können.

Das Tool erlaubt somit die Risikoüberwachung gemäß aller PESTEL-Kategorien beinahe in Echtzeit. Nach dem Upload ihrer Kontaktliste können Nutzer das potenzielle Bedrohungslevel nach Bedarf gewichten, sich über RSS-Feeds und Warnmeldungen auf aktuellem Stand halten und die Analyse grafisch übersichtlich aufbereiten lassen. Ein Testzugang zu Nexis Entity Insight ist über die Unternehmens-Homepage zu beantragen.